Trainingslager 2017 – la dolce vita

Edelweiß Trainings-Stützpunkt „Il Conventino“

7 Tage Edelweiß-Trainingslager in der Toskana. Wer glaubt, wir hätten die Zeit im Lande des Chianti-Rotweines mit Essen, Trinken und Baden verbracht, hat nur zum Teil recht.

19 Aktive gingen vom 10. -17. Juni auf Jahresfahrt, dieses Mal mit festem Wohnsitz auf einem bescheidenen Anwesen oberhalb des Ambratals nahe Siena. Im Gepäck waren zahlreiche Tourenvorschläge, die einen repräsentativen Querschnitt durch die schönsten Szenen der Toskana darstellen. Bedingt durch hohe Temperaturen wurde ein Teil des Trainings von der Straße an den Beckenrand verlagert.

pool athletics

Dennoch konnten an allen Tagen umfangreiche Rennradtouren gefahren werden, die der Edelweiß Corona alles abverlangten.

Im Anschluss ans Training: jeweils frohe Runde

Alle Touren wurden in zwei Gruppen mit kleinen Unterschieden in Tempo und Routenwahl gefahren. Hier ein Blick ins Trainingstagebuch der Scuderia Uno.

Tag 1: Monte San Savino 60km – 1070hm – 33°C

Auf kleinen Sträßchen hinauf zum Bergdorf Civitella in Val di Chiana – Ab- und Weiterfahrt nach Monte San Savino über dem Val d’Arno – Aufstieg zum klitzekleinen „Musterdörfchen“ Gargonza – über den Pass Palazzuolo und in rauschender Talfahrt vor die Eisdiele in Ambra.

Tag 2: Radda in Chianti 90km – 1510hm – 33°C

San Gusmé Piazza Grande

Steiler Aufstieg mit brennenden Beinen zum Monte Luco – Traumabfahrt ins Herz des Chianti nach Radda – Weiterrollen zum Dörfchen San Gusmé – über Castelnuovo Berardenga runter nach Colonna Grillo und im schnellen Verband durchs Ambratal nach Hause

Tag 3: Chiusure 88km – 1380hm – 31°C

anderes Dorf – andere Piazza – gleiche Gruppa

Mit dem Auto nach Colonna Grillo – auf Nebenstraßen nach Rapolano Terme und im welligen Profil nach Asciano, dem Fokus der Eroica Rennen – weiter im sehr welligen Profil zur Abbazza Monte Oliveto Maggiore  – kurzer Stop auch in Chiusure – fantastische Abfahrt nach Asciano und gleich auf die schnelle Strecke nach Lucignano mit dem besten Eis – Auffahrt zum Pass Palazzuolo und in nicht enden wollender Abfahrt zurück zu den Autos.

Tag 4: Setteponte 122km 1825hm 30°C

Mit den Autos nach Laterina – über Castillion Fibocchi auf die Traumstraße Setteponte zu Füßen des Pratomagno Gebirges – Stop im Künstlerdorf Il Borro – Stop zum Eis in Loro Ciufenna – weiter auf der Straße, die sich wie eine Spaghetti am Berg entlang nach oben bis zum Monasterio Vallombrosa windet – lange Abfahrt ins Val d’Arno – heißer Ritt mit schmerzhaften Gegenanstiegen zurück nach Laterina

Tag 5: Arezzo 85km 1250hm 30°C

„Ruhetag“ – mit dem Rad über Laterina, Castillion Fibocchi und Quarata nach Arezzo – Caféstop – brutal steiler Aufstieg im  Parco di Lignano – Abfahrt auf schlechter Straße – schnelle Verfolgerfahrt durchs Arnotal nach Monte San Savino (Caféstop) – sanfter Anstieg nach San Pancracio und genauso sanft wieder runter und an den Pool

Tag 6: Crete Senesi 61km 960hm 31°C

Scuderia Edelweiß

Anfahrt mit den Autos nach Monteaperti – Fahrt über die Höhen um Siena mit schönen Blicken und halsbrecherischen Schotterpassagen – schnelle Fahrt nach Monteroni d’Arbia – Traumstraße durch die Crete Senesi nach Asciano – Caféstop – weiter im welligen Profil nach Taverne d’Arbia und zurück zu den Autos

Abends dann Besuch in Siena

kultur
Beine vertreten in Siena