Gelungener Frühjahrsklassiker

In Abwesenheit des größeren Teils unserer RTF Fraktion, die immer noch auf dieser Insel im Süden weilt, konnte der RSC beim Wetterau-Frühjahrsklassiker in Playa de Niederdorfelden doch teilnehmertechnisch ganz gut glänzen. Immerhin war der Himmel wie blankpoliert und die Temperaturen angenehm zum Sporteln. Auf dem Bild, das im Anschluss in der örtlichen Tapasbar (ohne Meerblick) aufgenommen wurde, fehlen Tino, Michael F. und Günter, die noch auf der Strecke waren. Hätten wir uns als Verein frühzeitig angemeldet, wäre sicherlich auch so ein begehrter Blechpokal herausgesprungen. Dennoch: ein guter Start ins RTF Jahr.

niederdorffelden

Warum denn in die Ferne schweifen?

atzelbergturm

Strahlender Sonnenschein, moderate 13°C, das gab es heute auch in Frankfurt und im nahen Taunus. Kein Wunder, dass man unterwegs ständig Menschen auf Rennrädern traf.

Also die Arbeit auf morgen verschoben, das Rennrad gesattelt und eine kleine Taunusrunde gefahren. Zum Beweis obiges Foto – aufgenommen oberhalb von Oberjosbach mit Blick auf den Atzelbergturm. Dumm nur, dass sich gerade eine kleine Wolke vor die Sonne geschoben hat und deshalb das Foto den Sonnentag nicht richtig wieder gibt.

Auf der Rückfahrt natürlich die Strecke durchs Lorsbachtal nach Hattersheim genommen und nicht wie normalerweise die Edelweiß-Crew nach Fischbach abgebogen. Auf der Strecke durchs Tal noch ein nettes Duell mit einem anderen Rennradfahrer ausgefochten, so dass der Geschwindigkeitsschnitt nach oben schnalzte. Gewonnen hat keiner – ich konnte ihm nicht entkommen und er mir auch nicht.

Den Taunus rauf und runter

Während der größere Teil des Vereins auf Mallorca das Frühlingswetter genießen konnte, trotzten vier Zurückgebliebene dem harten Winterwetter und starteten bei der Staufen-CTF des RC Hattersheim.  Für den Autor ist das eine Strecke zum Fürchten – entweder man rast auf schmierigen Waldwegen den Berg hinunter und hofft unten lebend anzukommen oder man quält sich in den kleinsten Gängen wieder die Berge hinauf.

Am Start blinzelte hin und wieder die Sonne durch die Wolken. Doch damit war dann schnell Schluss und man fuhr durch dichtes Schneegestöber, das sich hin und wieder mit Regen abwechselte. Alle vier Teilnehmer kamen nach 50 Kilometern mit 1400 Höhenmeter gesund, aber völlig durchfroren ins Ziel.

Unser Dank gilt den Hattersheimern, die wieder einmal eine perfekte Veranstaltung  organisiert haben.