Mal wieder Malle

Kaum scheint der Winter vorübergehend vorbei zu sein, setzt ein merkwürdiges Ziehen in den Waden ein. Die wollen nur bewegt werden. Wo gelingt das zu dieser Jahreszeit besser als auf der Deutschen liebsten Insel.

Die Händilinse von der intensiven Trainingseinheit noch beschlagen.

Auch Edelweiß Frankfurt ist an der Playa d’Alcudia gut vertreten. Und so färben sich die Sträßchen der Tramuntana wie jedes Jahr rot von kurzärmeligen Trikots. Vor allem an den beliebten Cafés wird immer gern ein Stop gemacht. Die Daheimgebliebenen dürfen sich dann das ganze Jahr die Schwärmereien vom Erdbeerkuchen anhören.

Kaffee-Stop

Vielleicht kommt hier noch ein ausführlicherer Bericht, wenn alle gesund wieder zuhause sind.

Am Capo Formentor

Frühlingsfahrt – haha

Auf dem Foto ist ein großer Teil der preisgekrönten TeilnehmerInnen an der sogenannten Frühlingsfahrt Niederdorfelden zu sehen. Durch die sehr durchwachsene Wettervorhersage war wohl die Nachfrage nach Startplätzen an der traditionellen RTF des „RSC Sprinter“ relativ gering, was uns mit immerhin 10 (?) FahrerInnen einen guten 2. Platz in der Vereinswertung einbrachte. Den haben wir uns aber auch locker verdient. Während auf der gut geplanten Strecke die Witterung einigermaßen stabil blieb, war der Heimweg für alle SternfahrerInnen ein feuchtkaltes Vergnügen.

Vielen Dank an den Club in der Wetterau, der Jahr für Jahr wacker den Unbilden des Märzens entgegentritt.

5. Runde um den Frankfurter Flughafen – ein Rückblick

Es ist dunkel und kalt und noch längst nicht 7.00h als ich mich am frühen Morgen unserer edelweißen CTF mit Max am Naturfreundehaus in Niederrad treffe. Wir fahren die 38km und 46km Strecke nochmal ab, um ggf. fehlende oder zerstörte (das kommt leider vor) Schilder zu ergänzen. Im Licht der Scheinwerfer erleben wir unsere Strecke ganz neu. Die Markierungen passen großenteils  und wir kommen gut voran. Am Flughafen ist Bodennebel und die Sonne geht auf. Das wird ein guter Tag. Max verabschiedet sich auf die längere Runde. Er wird gestern und heute auf 180 Streckenkilometer kommen.

Vorbereitung ist alles

Währenddessen läuft im Naturfreundehaus die Start/Ziel Routine an: Kaffeemaschinen werden gestartet, dutzende selbstgebackene Kuchen geschnitten, ScanBike Computer und unser Checkin-Classic sind gut besetzt, um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden. Viele HelferInnen an allen Ecken und Enden.

Volles Haus

Auch die Aktiven an den Streckenkontrollen schmieren zeitig Brote, schneiden Bananen und kochen Tee und Brühe. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt stellen sie über mehrere Stunden die Verpflegung des Starterfeldes sicher.

Cool, die BoFrost AG

Als ich von meiner Kontrollrunde zurückkomme, überwältigt mich die Resonanz. Der schöne Garten unseres Start/Ziel-Geländes ist voll mit bunten SportlerInnen. Am CheckIn gibt es zwar kurzfristig Stau aber die Stimmung an so einem Sonntag morgen fühlt sich gut an.

Wohl dem, der einen schönen Garten hat

Ich gehe Erbsensuppe und Würstchen erwärmen. In der kleinen Küche geht es zu wie im Bienenstock.  Mit Kaffeekochen kommen wir kaum nach. Später werden die Suppentöpfe bis zum letzten Teller geleert sein. Das Bier wird irgendwann knapp, wir sind praktisch ausverkauft.

Apres Bike

Spätnachmittags kommen die letzten Abschilderer zurück. Alle sind froh, dass alles gut geklappt hat, aber die Erschöpfung nach so einem langen Tag ist auch spürbar. Wir sind ein kleiner Verein und eine Veranstaltung in dieser Größenordnung bringt uns an die Grenze dessen, was das Edelweiß-Team leisten kann.

Abwasch

Wir sind glücklich über die durchweg begeisterte Resonanz, sehen viele zufriedene Gesichter an den Biertischen im Garten, mit der Nase in der Februarsonne – so ein gelungener Tag zahlt einem die vielen Stunden und Kilometer der Vorbereitung zurück.

Verdienter Lohn

Danke allen HelferInnen und dem freundlichen Publikum. Ich habe das Gefühl, wir holen jetzt mal Luft und machen uns dann mit frischer Kraft an die Main-Rhein-Main-Rundfahrt – das ist unsere RTF im Sommer. Wir sehen uns.

Gutes Neues Jahr für den RSC Edelweiß

Wie in jedem Januar trafen sich auch 2019 viele Mitglieder des Niederräder Radsportclubs zum Neujahrsempfang. Schön, dass hier der ganze Verein abteilungsübergreifend zusammenkommt. Es gibt immer viel zu berichten und für die neue Saison müssen Ziele gesteckt werden. Präsident Michael Wernig konnte zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurückblicken: keine schweren Verletzungen! Ein gelungenes gemeinsames Trainingslager im Allgäu. Viele Kilometer. Zwei äußerst erfolgreiche Veranstaltungen mit der „Main-Rhein-Main Rundfahrt“ und der „CTF Runde um den Frankfurter Flughafen“.

Herausragende Leistung: die vereinsbesten Damen und der Hessenmeister

Im offiziellen Bereich wurden außerdem die individuellen Leistungen gewürdigt: Wieder stellt der RSC Edelweiß einen Hessenmeister: Sean Gomez konnte in seiner Altersklasse zum zweiten Mal in Folge abräumen – Herausragend! Unser Vereinsmeister Michael Frank belegte hessenweit insgesamt den 8. Platz. Aber auch die Abteilungen Radwandern und Radtourenfahren im Ganzen erfreuten sich guter Beteiligung und konnten beachtliche Platzierungen belegen. Insgesamt wurden über 90.000km gefahren. Mit 40 FahrerInnen 2 mal um die Welt!

Wanderfahren macht froh

Die RTFler spulten allein bei gewerteten Fahrten (also bei RTFs und CTFs) 53114 km ab und belegten damit hessenweit den hervorragenden 4. Platz.

Kilometer fressen auf schmalen Reifen

Der eigentliche Höhepunkt war aber natürlich der gesellige Teil mit dem schon legendären Bio Buffet von den Fleckenbühlern. Jetzt wurden Pläne geschmiedet, Etappen der Pyrenäenfahrt besprochen und die Planung der bevorstehenden Runde um den Flughafen vorangetrieben.

Auf ein gutes neues Jahr!

Vorweihnachliche MTB Ausfahrt

Weihnachchtmänner tragen jetzt Helm

Am letzten Dienstag vor Weihnachten haben wir es mit dem Training nicht übertrieben. Immerhin fuhren wir einen großen Bogen durch den Stadtwald, bis wir 20km später beim Goetheturm eintrafen. Hier warteten andere Edelweiße auf die MTB Truppe und gemeinsam stießen wir auf das vergangene Jahr an. Auf dem Heimweg liefen die Räder den Sachsenhäuser Berg hinunter noch leichter.

Die nächsten Dienstage sind Feiertage. Dennoch wird es zwischen den Jahren den ein oder anderen Trainingstermin geben.

Im Herzen von Europa…

..wird am kommenden Donnerstag europäisch Fußball gespielt und dienstags Fahrrad gefahren. Immer um 18.00h, kein Abo erforderlich. Gestern haben wir dann beim OFC am Bieberer Berg einen Besuch zum Hessenpokalspiel gemacht und sind (wie nach einem lästigen Krankenbesuch) schnell zurück nach Hause gefahren: ins Herz Europas!

Kaffeefahrt

Erneut war die edelweiße Gruppe RFL zum Donnerstagstraining unterwegs. Eine gemütliche Fahrt mit traditionellem Kaffeestop in Vockenhausen war das aber nur bedingt. Immerhin musste der Ruppertshainer Berg, der zu recht eine quäldich-Plakette trägt, erklommen werden. Ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Vorbereitung auf die Edelweiß-Pyrenäentour 2019.

Pyrenäen-Training – ein Anfang…

 

Donnerstag ist RFL Tag

So heißt das beim RSC Edelweiß, wenn Rentner, Freiberufler und Lebenskünstler das schöne Wetter nutzen, um auch werktags das Rad an die frische Luft zu bringen. Anders als beim dienstäglichen Abendtraining wird dann die Schleife mal etwas länger und auch eine Einkehr beim Bäcker oder im Gimbacher ist nicht ausgeschlossen. Wer mitfahren will, meldet sich hier.

Radfahrsaison ist immer

Die Tage werden kürzer, daran ändert auch der Jahrhundertsommer nichts. Um halb acht wird es schon bedenklich dunkel und die Trainingsausfahrt gerät zu kurz. Das letzte Rennrad- bzw. Wanderfahrertraining findet daher am kommenden Dienstag, 25. September statt.

Wer gewohnheitsmäßig jeden Dienstag um 18.00h im roten Trikot zur TSG gekommen ist, um im Kreise der Edelweißen eine Runde zu fahren, der kann im Winter genauso weitermachen. Einziger Unterschied: ab dem 9. Oktober wechseln wir das Trainingsgerät. Und den Untergrund. Wir starten wie gehabt dienstags um 18.00h mit MTB oder Crosser, warmen Handschuhen und einem guten Licht. Wie in den vergangenen Jahren drehen wir unsere Runden dann im Stadtwald zwischen Rüsselsheim, Darmstadt und Offenbach.

Am 2. Oktober findet kein Training statt.

Herzlich Willkommen.

Testfahrt in Rheinhessen

Obwohl wir ja von der Qualität unserer Marathonschleife überzeugt sind, haben wir am Samstag unsere übliche Proberunde am westlichen Ende des MRM Marathons gedreht. Start war an der Fähre in Kornsand.

Wer macht da Späße auf Kosten des Präsidenten??

Dann ging es über Gau-Odernheim (mit Inspektion der Bäckerei) auf die Marathonstrecke. Es galt die eine oder andere Variante zu probieren und zu bewerten. Das geht nur, wenn man mit dem eigenen Rennrad mal lang gefahren ist. Am Kontrollpunkt in Stein-Bockenheim nahmen wir die örtlichen Gegebenheiten nochmals in Augenschein. Dann folgte das „Erfahren“ der anspruchsvollen Rampen auf dem Rückweg. Während nach dem intensiven Auf und Ab aber auf unsere Marathon-Teilnehmer in Gau-Odernheim eine entspannte Pause mit warmem Essen warten wird, machten wir uns unmittelbar auf den Heimweg.

Fazit: unsere Marathonstrecke durch die Rheinhessische Schweiz ist schweißtreibend, belohnt aber mit toller Landschaft und idyllischen Ortsdurchfahrten. Wir freuen uns auf euer Urteil!